Gran Canaria

Ein Miniaturkontinent der fast alles bietet

Gute Möglichkeiten für einen interessanten Streifzug durch die Botanik liefern u.a. ökologische Fincas, gepflegte Gartenanlagen wie z.B. der "Jardin Marquesa" bei Arucas oder der Botanische Garten von Las Palmas. Es gibt über die gesamte Insel verstreut eine enorme Fülle an Angeboten zum Kennenlernen der unterschiedlichsten pflanzlichen Arten und kuriosesten Naturphänomene.

Abgelegene Dschungeltäler ohne Guide zu durchqueren ist für den Ortsunkundigen nicht zu empfehlen. Die Inselmitte besteht aus unendlich vielen Schluchten und Plateaus, welche nur mit langwierigen Anfahrtwegen zu erkunden sind. Man sollte also schon wissen, was man will, ansonsten versäumt man das Schönste.

Mit dem Auto einmal um die ganze Insel, das ist eine nicht ganz unanstrengende Tour, die jedoch mit phantastischen Ausblicken und erhabenen Felsformationen belohnt wird. In der Frühe losfahren und die Küsten- und Bergstraßen erleben. Von Agaete bis nach Puerto de Mogan gibt es lediglich knapp bemessene Landstraßen, welche einen sehr markanten Charme aufweisen. Für die gesamte Umrundung mit kurzen Aufenthalten wird ein Tag benötigt, der allerdings auch lange im Gedächtnis bleibt.

An der Ostküste liegt die stark frequentierte Autobahn, welche über den Flughafen die Hauptlebensader von Norden nach Süden bildet, daher kennt jeder Besucher diese Region. Aber auch hier gibt es wunderschöne Orte zu entdecken. Surfstrände mit genialen Windverhältnissen und einsame Schluchten bei Valsequillo, die Richtung San Mateo in die zentrale Bergregion führen. Schöne Orte wie San Bartolome und Santa Lucia liegen in südlicher Richtung.

Die eindeutig touristischste Region ist der Süden der Insel. Von Puerto de Mogan über Maspalomas und Playa del Ingles bis hin nach San Augustin ziehen sich expandierende Hotelanlagen der unterschiedlichsten Kategorien. Es werden viele oberflächlich unterhaltsame Attraktionen angeboten, Palmitospark, Aqualand, Dünen . . . Es kann hier unmöglich alles aufgezählt werden, der Interessierte wende sich am Besten an das Touristenbüro seiner Region.

Der Norden: Natürlich muss hier die quirlige Hauptstadt Las Palmas zuerst erwähnt werden, aber es bieten sich unzählig weitere Sehenswürdigkeiten an, nicht zuletzt die Städchen Arucas, Teror, Guia, Moya, Firgas, Agaete, viele grüne Täler und die oft sehr schroffen Steilküsten. Weil der "Nord-Ost-Passat" ständig ein leichtes Lüftchen wehen lässt und die Wolken vor die Berge schiebt, entsteht ein dauerhaft angenehmes, mildes Klima.

An der Westküste berührt die Straße das Meer selten, es sei denn, sie zweigt in eine der Schluchten ab, die zu schwer zugänglichen, verschwiegenen Buchten führen, an denen ab und zu auch einige Yachten vor Anker liegen. San Nicolas als einziger größerer Ort bietet außer Agrar- und Bananenplantagen nicht allzuviel, hat jedoch einen kleinen, unspäktakulären Strand.

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