Gran Canaria

Es lebe das Leben

Alles langsam angehen, "Mañana" als Lebensmotto. So lautet das allgemeine Vorurteil, was sich ab und zu auch bestätigt. Selbst in der Quirligkeit der Hauptstadt scheint es gemächlich zuzugehen, wenn die Sinne sich dem "Hier und Jetzt" hingeben.

Von der Ernährung kann gesagt werden, das die hier wachsenden Früchte intensiver schmecken, frischer und dazu noch preiswerter sind als in Deutschland. Lediglich importierte Waren kommen deutlich teurer auf den Markt. Bedingt durch die Freihandelszone kosten Zigaretten und Alkohol bedeutend weniger als woanders.

Biodiversität, also die biologische Vielfalt ist in eingen Regionen der Insel auf den ersten Blick nicht zu vermuten, jedoch gibt es unzählige Arten, die hier Endemisch sind. Egal an welcher verdörrten Stelle, - nur periodisch Wasser zugeben - und es gedeiht ein prachtvolles Paradies.

Mit fachkundigen Botanikern Ausflüge in die grünen Täler zu unternehmen ist eine wahre Wonne. Viele Kräuter am Wegesrand sind köstlich und warten darauf, verzehrt zu werden. 

Das Nachtleben in Las Palmas unterscheidet sich eklatant vom dem des Südens. Während dort von den meisten Kurzurlaubern exorbitant nachgeholt wird, was sie sich ein Jahr in ihrem Heimatland verkneifen mussten, gibt sich die Großstadt betont lässig, fast provinziell, denn die Sperrstunde ist um 2 Uhr nachts und der Stadtstrand "Playa de las Canteras" verwaist. Im Altstadt- oder Studentenviertel oberhalb der Triana kehrt nachts ebenso Ruhe ein. Falls nicht, findet mal wieder eine Fiesta statt, welche persönliches Durchhaltevermögen bis in die Morgenstunden voraussetzt. Von Cafés mit Travestieshow auf der Terrasse bis hin zu Fußballkneipen, die mit riesigen Flatscreens die Zuschauer unter freiem Himmel anlocken, die Auswahl ist unüberschaubar groß und alle Gaststätten bieten unterschiedlichste Spezialitäten an.

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